Trubel beim FC Schalke 04: Während bei der Mannschaft von Trainer Dimitrios Grammozis alle Augen auf dem wichtigen Zweitliga-Spiel beim Karlsruher SC am Samstag (13.30 Uhr, Sky) liegen, beschäftigt den Verein weiter auch die Gazprom-Thematik. Am Samstag in Karlsruhe wird die Mannschaft als Reaktion auf Russlands Krieg gegen die Ukraine schon nicht mehr mit dem Logo des russischen Energieunternehmens auf der Brust auflaufen. Intern diskutiert man übereinstimmenden Medienberichten zufolge auch, wie man sich dauerhaft von dem Hauptsponsor trennen kann bzw. die finanziellen Ausfälle im Falle einer Trennung ausgleichen könnte. Anzeige
Das Problem für die Verantwortlichen des Bundesliga-Absteigers: Das Sponsoring durch Gazprom gilt als überaus lukrativ. Für den finanziell angeschlagenen Revierklub gestaltet sich eine Trennung daher wohl nicht einfach. Alternativen müssten her. Und ein möglicher Helfer hat sich nun selbst angeboten: Ex-Aufsichtsratsboss und Geldgeber Clemens Tönnies. "Ich bin im Klub nicht mehr aktiv eingebunden, aber Schalke bleibt für mich eine Herzensangelegenheit", sagte Tönnies der Bild. "Wenn ich irgendwo unterstützen könnte, würde ich es wahrscheinlich tun!"